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Übersee: Senioren werden weiter ausquartiert

3. Januar 2012

Bayernpartei-Gemeinderat Wolfgang Hofmann hat die Idee des früheren Bürgermeisters Gnadl, in Übersee ein Seniorenheim zu errichten, stets unterstützt. Die Überseer sollten in ihrer Gemeinde bleiben können, wenn sie einmal alt oder pflegebedürftig werden. Nach Ansicht Hofmanns sollte die Verteilung der Überseer Senioren auf Altenheime in der Region ein Ende haben.

Die Diskussion über den geeignetsten Standort, die sich über Monate hinzog, fand zwar ein glückliches Ende – doch der Betriber, der zuerst zugesagt hatte, sprang dann wieder ab.

Marc Nitschke (CSU), seit 2008 neuer Bürgermeister, machte von Anfang an keinen Hehl aus seiner Meinung, dass ein Altenheim in Übersee generell eine Fehlplanung sei. Im Landkreis gebe es genügend Altenheime, so Nitschke. Statt nun weitere Möglichkeiten zu sondieren, wie die Überseer Senioren den Lebensabend in ihrem Heimatort verbringen können, hat sich die Gemeinde zum Kauf des Areals entschieden, um dort sieben Bauplätze auszuweisen, die nach dem Einheimischenmodell vergeben werden sollen.

Hofmann bedauerte ausdrücklich diese Entwicklung: “Bei diesem Altenheim hätten nicht nur ein paar, sondern 140 Überseer einen Nutzen gehabt.”

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Bio-Wasserstoff für den Chiemgau

10. Juli 2011

„Bis zum Jahr 2020 Hundert Prozent des im Landkreis Traunstein benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen – für dieses hochgesteckte Ziel des Landkreises sind noch viele Schritte nötig“. Ein „großer Schritt“ in diese Richtung könne die regionale Wasserstoffwirtschaft werden. Das betonte Bayernpartei-Kreisrat und Fraktionsführer Alfons Baumgartner zum Auftakt der gemeinsamen Fraktionssitzung von Bayernpartei, ÖDP, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FW/UW letzte Woche im Casino des Landratsamts Traunstein. Diplomingenieur Alois Zimmermann aus Sondermoning erläuterte vor zahlreichen Interessierten, darunter die Energiebeauftragte des Landkreises Dr. Birgit Seeholzer, die wesentlichen Fakten. Dabei stützte sich der Energieberater auf das Konzept „Regionale Wasserstoffwirtschaft“ nach dem anerkannten Energiespezialisten Karl-Heinz Tetzlaff aus Kelkheim, aber angepasst an den Landkreis Traunstein.

Nach Tetzlaffs Berechnungen werde nach Umstellung auf „grüne Wasserstoffwirtschaft“ Energie billiger als derzeit, eröffnete Zimmermann. Auch die Anschubfinanzierung sei im Vergleich zu den derzeitigen Energiekosten sehr gering. Das Konzept entwickle sich automatisch zum „Selbstläufer“, wenn erste Haushalte angeschlossen seien und deren Energiekosten sänken. Zimmermann, seit vielen Jahren als Energieberater im Bereich der regenerativen Energien tätig, unterstrich, er habe das Tetzlaff-Konzept mehr als ein Jahr lang „auf Herz und Nieren geprüft“. Die Technik sei seiner Meinung nach so weit, „dass man verstärkt in den Bau von Produktionsanlagen und Umstellung vorhandener Gasleitungen auf Wasserstoffnetze einsteigen könnte“. Bio-Wasserstoff habe im Gegensatz zu Sonne und Wind den Vorteil der Grundlastfähigkeit und könne als Regelenergie das Speicherproblem anderer regenerativen Energieträger lösen. Zimmermann zeigte sich überzeugt, Bio-Wasserstoff könne „zum wichtigsten Standbein im neuen Energiemix“ werden, da er viele Vorteile in sich vereine. Diese Energieform ermögliche Selbstversorgung bei Wärme, Strom und Verkehr, sei durch die Speicherung in Biomasse jederzeit verfügbar, halte die Energiepreise stabil sowie günstiger als derzeit, fördere die Landwirtschaft und die Region, sei zudem CO2-neutral und damit ohne Schadstoffemission.

Alois Zimmermann informierte über die Gewinnung von Biowasserstoff. Das Konzept bestehe aus drei Stufen. Zunächst werde Biomasse wie Gras-Silage in Wasserstoff umgewandelt mit einem Wirkungsgrad von 70 bis 90 Prozent. Der Wasserstoff werde per umfunktionierter Gasleitung praktisch verlustfrei zum Kunden gebracht. Beim Kunden werde statt eines Gasbrenners eine Brennstoffzelle im Heizungsraum installiert, die Wärme und Strom erzeuge. Der Gesamtwirkungsgrad liege über 90 Prozent. Ein Stromüberschuss könne ins Netz eingespeist werden. In einer weiteren Stufe könnte das Familienauto mit einem Wasserstofftank ausgestattet und einer Brennstoffzelle betrieben werden. Diese Anwendung sei aber noch nicht ausgereift und noch zu teuer. Zimmermann verdeutlichte den Prozessablauf der Wasserstoffherstellung – im Prinzip wie bei einem Kohlenmeiler, in dem ebenfalls 80 Prozent Gas und 20 Prozent Holzkohle entstehen. Durch die patentierte Tetzlaff-Anlagentechnik mit sehr hohen Temperaturen gingen 80 Prozent der Energie aus der Biomasse in hochreinen Wasserstoff über. Dabei könne die Biomasse „viermal effektiver als heutige Biogasanlagen“ ausgenutzt werden. Der Referent wörtlich: „So erledigt sich auch die ‚Teller oder Tank’-Diskussion.“

Bevor jedoch Bio-Wasserstoff im Landkreis Traunstein eingesetzt werden könne, müsste nach Zimmermann ein „Wasserstoffzentrum“ geschaffen werden – um die Anlagentechnik und die Brennstoffzellentechnik zu optimieren. Er habe zu diesem Zweck bereits Verbindung zur Firma Agnion aufgenommen, die den Biomassehof Achental in Grassau betreibe. Hier entstehe eine neue Anlage, die sich auch zur Herstellung von Wasserstoff eigne. Man könne über ein T-Stück die Gasleitung anzapfen, eine erste Anlage für Wasserstoffgewinnung anbauen und unter wissenschaftlicher Begleitung optimieren. Dazu sei aber die Unterstützung von Landkreis, Kreistag und von technischen Experten nötig – auch, um an Forschungsgelder zu herankommen, die für diese Technik „reichlich vorhanden“ seien. Der Energieexperte aus Sondermoning hob heraus, nach seinen Berechnungen reichten zehn Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Landkreis Traunstein aus, um 25 Prozent des Gesamtstrombedarfes im Landkreis abzudecken, 20 Prozent der Haushalte mit Wärme zu versorgen und zusätzlich zehn Prozent der privaten PKWs zu betreiben.

Die Kreisräte Georg Huber, Hans Schupfner und Willi Geistanger schlugen vor, baldmöglichst in der Energiekonferenz des Landkreises Traunstein über Umsetzungsschritte für den Landkreis zu diskutieren und Alois Zimmermann in seiner Initiative tatkräftig zu unterstützen. Auch die Energiebeauftragte des Landkreises, Dr. Birgit Seeholzer, sprach sich in diesem Sinne aus.

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Humorvoll aufs Korn genommen

12. April 2011

Generalsekretär Hubert Dorn

Hubert Dorn hielt im Bierzelt in St. Georgen eine temperamentvolle Rede

St. Georgen (mix). Der Generalsekretär der Bayernpartei Hubert Dorn hielt am Samstagabend eine flammende Rede im Bierzelt in St. Georgen und zeigte aus seiner Sicht so manche Missstände im Bayernland auf. Kommunalpolitische und örtliche Geschehnisse nahm der redegewandte Andreas Holzner unter die Lupe und bescherte den Besuchern damit einen sehr unterhaltsamen Abend.
Hubert Dorn war schon einmal vor drei Jahren in St. Georgen und freute sich, dass die Zuhörerschar dieses Mal beinah doppelt so groß war. „Und beim nächsten Mal biegen wir die Zeltwände nach außen“, versprach er, denn so sei es richtig: „Die Bayernpartei gehört ins Bierzelt, die CSU ins Sauerstoffzelt und die FDP in die Wiederaufbereitungsanlage.“

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Traun-Alz-Bahn im Weiterbestand gefährdet

3. März 2011

Gemeinsame Fraktionssitzung von Bayernpartei und ÖDP in Traunstein

Traunstein(kd).- „Leider haben bisher wenige Bürger die Bahnlinie Traunstein-Traunreut angenommen – trotz Optimierung der Strecke und Beseitigung von Bahnübergängen“, bedauerte Kreisrat Hans Schupfner, Bayernpartei (BP), im Kreis Interessierter bei der öffentlichen gemeinsamen Fraktionssitzung von Bayernpartei und ÖDP am Dienstag im Parkhotel in Traunstein. Die Zukunft der Bahnlinie war eines der Hauptthemen. Schupfner betonte, die Bahn sei „jetzt schneller in Traunstein, als es mit dem Auto möglich ist“. Der jüngst von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft in Frage gestellte Haltepunkt am Krankenhaus Traunstein sei dringend nötig für eine bessere Akzeptanz. „Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum so ein Haltepunkt nach Berechnungen der Bahn 450 000 Euro kosten soll“, fuhr Schupfner fort. Er forderte, die Bahnlinie müsse erhalten bleiben – nicht zuletzt als künftiger Flughafenzubringer nach München.
An die damalige Entscheidungsgrundlage für die Anbindung Traunreuts erinnerte BP-Kreisrat Alfons Baumgartner: „Wenn der Personenverkehr nach Traunreut nicht wieder belebt worden wäre, hätte man auch das Industriegleis fallengelassen, das inzwischen die Bosch-Siemens-Hausgerätewerke wieder verstärkt nutzen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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Die Zukunftsstrategie: Unabhängigkeit von Öl und Gas

13. Februar 2011

Traunreut/Traunstein(kd).- Das Ziel des Landkreises Traunstein, bis 2020 den gesamten Stromverbrauch im Kreisgebiet selbst und ökologisch ausschließlich mittels erneuerbarer Energieen zu erzeugen, stand bei der ersten gemeinsamen öffentlichen Fraktionsveranstaltung von Bayernpartei und ÖDP in der Sportplatzgaststätte in Traunreut im Mittelpunkt. Die Kreisräte Helmut Kauer, Georg Huber, Andreas Holzner, Alfons Baumgartner und Hans Schupfner sowie zahlreiche interessierte Bürger diskutierten mit der Energiebeauftragten des Landkreises, Dr. Birgit Seeholzer, über den aktuellen Zwischenstand und die weitere Umsetzung des Kreistagsbeschlusses, nach dem bis in zehn Jahren so viel erneuerbare Energie erzeugt werden soll, wie Privathaushalte und Gewerbe zusammen verbrauchen.
Kreisrat Hans Schupfner stellte dar, wie sich die Energiepreise entwickelt haben. Heizöl kostete demnach vor 15 Jahren 36 Pfennige je Liter. Der jetzige Preis liege bei Abnahme von 3 000 Litern inklusive Mehrwertsteuer bei 78 Cent – so teuer wie nie zuvor. Bei einer jährlichen Preissteigerung von zehn Prozent, wie im Durchschnitt in der Vergangenheit, werde Heizöl in 15 Jahren 2,50 Euro pro Liter kosten. Schupfner wörtlich: „Damit werden immer breitere Bevölkerungsschichten einen großen Teil ihres Einkommens für Energie aufwenden müssen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Bezirksrat Hubert Dorn in Grassau

26. November 2010

Grassau (tb) – Bezirksrat Hubert Dorn warb bei der Versammlung im Gasthof Sperrer für das laufende Bayernpartei – Volksbegehren für ein eigenständiges Bayern: „Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen. Wir in Bayern wollen selbst entscheiden, unsere Wünsche und Anliegen direkt, ohne Umweg über Berlin, in die europäische Entscheidungsebene einbringen“
“Wäre Bayern ein eigenständiger Staat, würde dieser an achter Stelle in der Europäischen Union stehen“.
Seiner Ansicht nach gebe es 1000 Gründe, warum Bayern als eigenständiger Staat besser fahren würde. Den ganzen Beitrag lesen »

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Ein eigenständiges Bayern

31. Oktober 2010
Landesvorsitzender Florian Weber

Landesvorsitzender Florian Weber

Traunstein(kd).- „Die Bürger wollen eingebunden werden in politische Entscheidungen. Es überrascht mich nicht, dass sich vermehrt Widerstand bildet“, war eine der Kernaussagen des Bayernpartei-Landesvorsitzendem Florian Weber in der Kreisversammlung im Gasthof Sailer-Keller in Traunstein vor zahlreichen Mitgliedern und Mandatsträgern. Die Bürger hätten von den „abgehobenen Vorgaben weniger Entscheidungsträger, oft nur auf Druck von Lobbyisten zustande gekommen, die Nase voll“. Jeder sehe die Doppelzüngigkeit der Argumente, wenn in Stuttgart Bürgerproteste als illegal hingestellt würden, weil der Bahnhofsumbau in jahrelangen Entscheidungswegen besiegelt sei, während in Berlin ein ebenfalls längst beschlossener Atomkraftausstieg einfach aufgekündigt werde und „dabei noch die Energiemonopolisten Deutschlands hofiert und beschenkt“ würden. Weber gab Ministerpräsident Seehofer mit auf den Weg: „Wenn Sie weiterhin Atomstrom wollen, dann sagen Sie auch, wo Sie in Bayern den Atommüll lagern wollen. Muten Sie niemandem zu, unseren strahlenden Müll für Jahrtausende verantwortlich zu übernehmen.“ So ein Thema dürfe nicht über die Köpfe von Bürgern entschieden werden: „Wir fordern Volksbegehren auf allen politischen Ebenen.“

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Nachruf auf Sepp Daxenberger

19. August 2010

Wir Kreisräte von der Bayernpartei trauern um

Sepp Daxenberger

Mit Sepp Daxenberger haben wir nicht nur einen großartigen, langjährigen politischen Mitstreiter, sondern auch einen persönlichen Freund verloren. 1984 bildeten die Kreisräte der Bayernpartei – auch auf seinen Wunsch hin – mit den Grünen-Kreisräten eine Fraktionsgemeinschaft im Traunsteiner Kreistag.

Wir danken Sepp Daxenberger für seine aufrichtige Politik und seinen herausragenden Einsatz. Sepp, Du wirst uns fehlen als Mitstreiter für ein ehrliches und zukunftsfähiges Bayern!

Die Bayernpartei-Kreistagsfraktion
Alfons Baumgartner, Hans Schupfner, Andreas Holzner

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Bayerns Identität erhalten – Bayern möglichst eigenständig

25. Februar 2010

 Truchtlaching. Kreisvorsitzende Christa Summerer Rottau dankte zu Beginn allen, die sich im abgelaufenen großen Wahljahr aktiv für die Ziele der Bayernpartei eingesetzt haben, voran den Kandidaten Andreas Holzner (Europawahl) und Annelies Stefanutti-Bscheidl (Bundestagswahl) für ihren Einsatz.  Die Bayernpartei habe insgesamt Stimmen hinzugewonnen und im Wahlkreis Traunstein überdurchschnittlich abgeschnitten.

 Im Bericht vom Landesparteitag (Kitzingen, Unterfranken) stellte Annelies Stefanutti-Bscheidl das wichtigste Ziel der Bayernpartei, die Eigenstaatlichkeit des Freistaates Bayern heraus. Bayern liege von Bevölkerung und Wirtschaft an 9. Stelle in Europa. Deshalb muss Bayern aus der ersten Reihe seine Belange in der EU vertreten können und nicht nachrangig über Berlin. Die Bayernpartei will sich weiterhin besonders für die Bewahrung der bairischen Identität einsetzen. Die Absetzung der Sendung “Heimatspiegel” bei Bayrischen Rundfunk an den Werktagen sei ein bedauerlicher kultureller Verlust. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kultur und Soziales sind Herzensanliegen der Bayernpartei

29. Oktober 2009

 Bezirksrat Hubert Dorn berichtet beim Kreisverband Traunstein aus dem Oberbayrischen Bezirkstag

Grassau – „Die Förderung unserer Kultur ist der Bayernpartei, damit auch mir, ein Herzensanliegen. Das Gleiche gilt für die sozialen Aufgaben des Bezirks.“ Das betonte Bezirksrat Hubert Dorn aus München in seinem Bericht aus dem Bezirkstag im Gasthof Sperrer in Grassau. Die Bayernpartei engagiere sich im Oberbayrischen Bezirkstag insbesondere im kulturellen Bereich.

Seine persönlichen Aufgabenfelder lägen in der fachlichen Berichterstattung im Bereich Heimat-, Trachten- und Denkmalpflege sowie in der Arbeit im Kulturausschuss. Dorn wörtlich: „Unser kulturelles Erbe als wichtigster Teil unserer Identität zu erhalten, dazu ist der Bezirk bereit – auch wenn ab 2011 deutlich schmalere Kassen zu erwarten sind.“ Den ganzen Beitrag lesen »

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